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Pressemitteilung vom 27.07.2015

27.07.2015

Unterführung, quo vadis?

Eine Nachbetrachtung zu Entstehung und Entwicklung eines Problembauwerks

 

Unterschleißheim -  Über mehr als zwölf Jahre habe ich mir immer wieder Zunge und Finger verbrannt mit meinen Hinweisen und Bedenken bezüglich dieses unglücklichen Bauwerks. In zig Leserbriefen und im Stadtrat und den jeweiligen Ausschüssen habe ich darauf hingewiesen, was alles gegen das Vorhaben sprach, auf so engem Raum die 7 beteiligten Straßen in einer unterirdischen Kreuzung zusammenzufassen. Hauptpunkte meiner Kritik waren die mangelnde Übersicht, die Überflutungsgefahr, die mangelnde Durchfahrtshöhe, das Blitzeisrisiko und die umständliche Führung von Fußgänger- und Radfahrerverkehr. Wenige Tage nach Eröffnung der Unterführung bestätigen sich bereits, zunächst bis auf das Blitzeisproblem, alle meine immer wieder vom Tisch gewischten Warnungen leider eindrucksvoll. Fußgänger und Radler nehmen beim Überqueren der Kreuzung haarsträubend gefährliche Abkürzungen. Linksabbiegende Autofahrer aus allen Richtungen haben keine Einsicht in die Gegenverkehrsbewegungen. Einige Fahrzeuge der Feuerwehr können mangels ausreichender Durchfahrtshöhe die Unterführung nicht benutzen. Busse und lange LKW, welche aus der Nelkenstraße in die Raiffeisenstraße Richtung Bezirksstraße fahren wollen, müssen entweder die Randsteine der Insel oder des Gehwegs überfahren.

In der Stadtratssitzung am 21.07.2015 wurde uns, als ob das Maß nicht schon voll wäre, obendrein mitgeteilt, dass entgegen der ursprünglichen Annahmen aus dem Jahr 2013 statt 100.000 € fast 400.000 € für die technische Ausstattung des Pumpenhauses ausgegeben werden müssen. Begründet wurde das damit, dass man vor 3 Jahren von anderen Wassermengen bei Starkregenereignissen und kleineren Einflussflächen ausgegangen war, am Volumen der Unterführung und an den Straßenflächen hat sich seither jedoch nichts geändert. Als Sahnehäubchen teilte man uns zudem mit, dass für den Fall eines Stromausfalles nicht einmal ein Notstromaggregat zur Verfügung steht. Dass Unwetter und Stromausfall gelegentlich gemeinsam über uns hereinbrechen ist keine erst heute gewonnene Erkenntnis.

Wären hier nicht ernstzunehmende Gefahren für Leib und Leben der Unterführungsbenutzer gegeben und wären nicht Steuermittel in Höhe von über 10 Millionen € ausgegeben worden, müsste man sich die Schenkel klopfen ob dieses gesamtheitlichen Schildbürgerstreiches. Nur handelten die Schildbürger nicht gegen besseres Wissen.

Einzig die FREIE BÜRGERSCHAFT hat sich im Stadtrat immer wieder gegen das Vorhaben gestellt. Aber … mit dem Kopf durch die Wand musste die Unterführung her und man fragt sich, wo hierbei der Kopf wohl war. Vollmundig angekündigte Verkehrszählungen, Analysen und Dringlichkeitsanträge weisen wohl eher auf die herrschende Rat- und Hilflosigkeit, als auf eine in Aussicht stehende Lösung des Dilemmas.

Über kurz oder lang werden aufwändige Beschilderungen und Richtungshinweise für die Radwege, klar definierte Fußgängerüberquerungen und eine Ampelregulierung installiert werden müssen. Dann stehen wir zwar nicht mehr an der Schranke, dafür aber … man wird sehen.

Martin Reichart

Stadtrat, Mitglied im Grundstücks- und Bauausschuss

FREIE BÜRGERSCHAFT Unterschleißheim

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