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Die Eier legende Wollmilchsau

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+++ Unterführung, quo vadis? +++


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+++ Scharfkantige Bordsteine bei Straßen- u.Gehwegerneuerungen +++

FB-Anträge im Stadtrat:

+++ Rotfärbung weiterer Radwegefurten im Stadtgebiet +++

+++ Errichtung einer Terrasse über der Stadtbiliothek +++

+++ Errichtung weiterer FunCourts für Jugendliche +++

+++ Beteiligung am Sammel- und Ver- wertungssystem "ÖLI" +++

+++ Behinderten-WC´s in städt. Gastronomie- betrieben +++

+++Lärmbelastung Südliche Ingolstädter Straße+++

+++zu Siedlung „Am Geflügelhof“+++

+++ Alle Anträge und Anfragen im Überblick +++


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Die Eier legende Wollmilchsau

Shared-space, geteilter Raum, ein Begriff aus dem Städtebau zur Belebung und zur Verkehrsberuhigung des öffentlichen Raums, ist eigentlich eine feine Sache. Angeregt von gut funktionierenden Beispielen aus Holland und Dänemark haben schon viele Gemeinden in Deutschland und auch in Bayern dieses Modell erfolgreich umgesetzt. Dafür braucht es allerdings einige Voraussetzungen, ohne die die Sache nicht funktionieren kann. In Erding zum Beispiel ist das mit der Langen Zeile gut gelungen.

Die Situation an der Bezirksstraße ist aber eine andere. Die Verkehrsprobleme werden schon seit vielen Jahren im Stadtrat diskutiert. Hätte man meine im Zusammenhang mit der Planung der Unterführung immer wieder geäußerten Anregungen beachtet, könnten wir heute über ein solches Vorhaben sprechen. Es wurde aber versäumt, eine Planung zu beauftragen, um die Tankstellen langfristig aus der Bezirksstraße an die Ausfallstraßen zu verlegen und dort zwei ausreichend große Parkplatzangebote zu schaffen. In der Zwischenzeit wurden aber der eh schon überfrachteten Bezirksstraße auch noch ein intensiver Busverkehr zugemutet und die Radfahrer von dem Schutzbereich Geh- und Radweg auf die Straße verbannt, um die Gehwege unter Anderem zu Freischankflächen zu machen. Bei allem Verständnis für den wachsenden Hunger nach Vergnügungs- und Freizeitangeboten darf man nicht vergessen, dass die Bezirksstraße eine der frequentiertesten Verkehrsadern und die wichtigste Einzelhandelsstraße Unterschleißheims ist. Ein künstlich herbeigeführter Infarkt ist das letzte was man hier braucht.

Shared space wäre möglich, wenn Ausweichrouten ohne Belästigung der benachbarten Wohnquartiere und ausreichend Parkraum in unmittelbarer Nähe vorhanden wären. Zudem müsste der Durchgangsverkehr aus der Straße verbannt werden. Diese Voraussetzungen sind aber nicht gegeben. Es ist schade, dass das vorhandene Fachwissen der Bauverwaltung und anderer zur Verfügung stehender Ressourcen im Vorfeld nicht genutzt wurde. Die Aktion hätte unter diesen Voraussetzungen vermutlich nicht stattgefunden. Stattdessen wird beratungsresistent und durch Sachkenntnis weitgehend unbelastet Wahlkampfgetöse veranstaltet und die Reaktion der Betroffenen nicht verstanden.

Bereits in den vergangenen Wahlkämpfen versuchte sich die SPD mit der Utopie einer „Flaniermeile“ in der Bezirksstraße zu brillieren. Die Begeisterung in der Bevölkerung und bei den betroffenen Anrainern war damals schon mehr als verhalten. Es besteht natürlich keine Verpflichtung aus vergangenen Fehlern zu lernen, ob aber deren ständige Wiederholung schlau ist darf zumindest bezweifelt werden. Ich hoffe, dass das Thema nunmehr vom Tisch ist.

Martin Reichart

Freie Bürgerschaft