Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles


Erneuerung der Haltestreifen Kreuzung Südl. Ingolstädter Str. / Münchner Ring

> Mehr >


Gemeinsamer Antrag CSU FB Montessori

> Mehr >


Heckenrückschnitt im Bereich öffentlicher Geh- und Radwege

Antrag im Stadtrat

> Mehr >


FB vor Ort:

Im Recycling und Demontage Zentrum der BMW Group

> Mehr >


Stadt setzt FB-Vorschlag um:

Unterführung bekommt rote Radwegefurten

> Mehr >


+++ Unterführung, quo vadis? +++


FB-Stadtratsanfragen:

+++ Scharfkantige Bordsteine bei Straßen- u.Gehwegerneuerungen +++

FB-Anträge im Stadtrat:

+++ Rotfärbung weiterer Radwegefurten im Stadtgebiet +++

+++ Errichtung einer Terrasse über der Stadtbiliothek +++

+++ Errichtung weiterer FunCourts für Jugendliche +++

+++ Beteiligung am Sammel- und Ver- wertungssystem "ÖLI" +++

+++ Behinderten-WC´s in städt. Gastronomie- betrieben +++

+++Lärmbelastung Südliche Ingolstädter Straße+++

+++zu Siedlung „Am Geflügelhof“+++

+++ Alle Anträge und Anfragen im Überblick +++


FREIE BÜRGER
auf Facebook

Dort finden Sie Meinungen und Standpunkte der FREIEN BÜRGERSCHAFT Unterschleißheim.

Einfach anmelden
und dabeisein

Seiteninhalt

Leserbrief vom 9.1.2016 im Lohhofer Anzeiger

Tempo 30 auf Nelken-/Stadionsstraße und niemend weiß es ?

 

09.01.2016

Unterschleißheim -  In der Nelken-/Stadionstraße gilt Tempo 30 und weil zudem dort die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben wurde, dürfen Radfahrer künftig zwischen dem Münchner Ring und der Raiffeisenstraße auf der Straße fahren. So informierte die Stadt in einer amtlichen Mitteilung auf ihrer städtischen Website sowie im Lohhofer & Landkreis Anzeiger vom 28.11.2015. Man fragt sich nur, wie wissen die Autofahrer von einer angeblich bestehenden Tempo 30-Regelung? Auf der gesamten Nelkenstraße und Stadionstraße ist kein einziges Tempo 30-Schild aufgestellt.

Als weitere Begründung für die Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht und für die Aussage, dass Radfahrer auf der Fahrbahn sicherer sind, heißt es: "Die Radwege, aber auch die Gehwege sind zum Teil streckenweise sehr schmal und nicht auf den seither stark angewachsenen Radverkehr ausgelegt." Auch diese Aussage stimmt nachdenklich und dürfte nicht für jedermann nachvollziehbar sein, wenn man sich vor Augen führt, dass an vielen Stellen nicht einmal PKW und Linienbus im fließenden Gegenverkehr aneinander vorbeifahren können, ohne dass erst einer an einer Ausweichmöglichkeit anhalten muss und dann sollen also nun auch noch die schwächsten Fahrzeuge, nämlich die Fahrräder, auf diese Fahrbahn gebracht werden und sich die Radfahrer dort sogar noch sicherer fühlen dürfen?

Als Anrainer der Nelkenstraße müsste von einem stark angewachsenen Radverkehr auch etwas zu bemerken gewesen sein und wenn doch der eine oder andere Autofahrer mehr auch hin und wieder mal sein Stahlross benutzen sollte, gegenüber vor 30 Jahren, so muss das aber immer noch nicht Besorgnis erregend sein. Anders sieht es dagegen aus, wenn Radler und Geisterradler auf ein und derselben Radwegspur unterwegs sind und das ist insbesondere auf der Nelkenstraße zwischen Raiffeisenstraße und Johann-Schmid-Straße friedhofseitig zu beobachten. Die Radler kommen von der Unterführung, überqueren die Raiffeisenstraße und bleiben dann großteils auf dem links neben der Nelkenstraße verlaufenden Radweg. Die Stadt hat es ja abgelehnt, auch dort die vorgeschlagenen Radler-Piktogramme und Richtungspfeile auf den Asphalt zu markieren und vielleicht noch einen Hinweis abzubringen, dass Radfahrer ab da die rechte Straßenseite zu benutzen haben.

Ja, in der Nelken-/Stadionstraße und am Furtweg sind die Rad-/Gehwege streckenweise stark eingeengt worden und dadurch verschmälert. Das liegt aber auch daran, weil dort seit Jahren Hecken (meist Thujenhecken) auf den angrenzenden Privatgrundstücken bis zu einem halben Meter in den öffentlichen Raum hineinwachsen. Hier müsste die Stadt auch einmal ansetzen und im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht für die Freihaltung der öffentlichen Verkehrsflächen zum gefahrlosen begehen und befahren sorgen.

Die Stadt stützt ihre jüngste Entscheidung auf die Verkehrsunfallforschung und zitiert daraus als die häufigste Unfallursache mit Radlern die, dass die Radler an Einmündungen und Zufahrten von Autofahrern übersehen werden. Eine Unfallstatistik auf Unterschleißheim bezogen wurde nicht genannt. Das Problem Radfahrer und Autofahrer wird dort also nach wie vor bestehen bleiben, ob die Radfahrer nun künftig auf dem Radweg oder auf der Fahrbahn fahren. Deshalb muss fortgesetzt werden, was um das Unterführungsbauwerk erstmals und richtig begonnen wurde, nämlich weitere Radwegefurten an Einmündungen und Zufahrten im ganzen Stadtgebiet, also auch in der Nelkenstraße, Stadionstraße, Furtweg, Zug um Zug rot einzufärben.

Die maßgebliche aktuelle Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) gibt in § 2 sogar ausdrücklich vor, dass „zu beachten ist, dass der Radverkehr auf Radwegen ohne Benutzungspflicht insbesondere an Kreuzungen, Einmündungen und verkehrsreichen Grundstückszufahrten durch Markierungen sicher geführt wird“. Und das Sicherste und Bewährteste sind  - in Bereichen ohne Verkehrssignalanlagen -  eben rote Radwegefurten, so wie es in vielen deutschen und ausländischen Städten bereits gang und gäbe ist.

Roland Schreitter

FREIE BÜRGERSCHAFT Unterschleißheim

Zum Seitenanfang